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Gute Bilanz nach den ersten Monaten
Westerland. Knapp drei Monate nach der Eröffnung des ersten Bauabschnitts zeigt sich: Der Multipark wird gut angenommen. Skatepark und Streetballfeld sind regelmäßig stark genutzt, auch die Graffiti-Box erfreut sich großer Beliebtheit. Die ersten Monate liefern zugleich wichtige Erfahrungen für den weiteren Betrieb und die Entwicklung der Anlage. »Mich freut es sehr zu sehen, wie viele Menschen den Multipark schon jetzt nutzen. In so kurzer Zeit ist hier ein toller Ort entstanden, an dem Gemeinschaft ganz selbstverständlich gelebt wird«, sagt Bürgermeisterin Tina Haltermann.
Bei der Sitzung des Schul-, Jugend-, Kultur- und Sportausschusses wurde der aktuelle Sachstand vorgestellt. Erstmals waren auch Skateboarding Sylt e.V., TSV Westerland e.V. und das Schulzentrum Sylt eingeladen, um ihre Erfahrungen aus dem laufenden Betrieb einzubringen.
Ausschussvorsitzender Simon Kopp betont die Bedeutung des Austauschs: »Die Menschen, die den Multipark nutzen und sich dort engagieren, wissen aus eigener Erfahrung, was gut funktioniert und wo noch nachgebessert werden kann. Diesen direkten Austausch zwischen Entscheidungsgremium und ehrenamtlichen Akteuren wollen wir unbedingt nutzen, um gemeinsam über die weitere Entwicklung und Nutzung der Sport- und Freizeitflächen zu beraten.«
Eine wichtige Grundlage für die weitere Planung sind die im August durchgeführten Lärmmessungen. Nach einer ersten Einschätzung des beauftragten Akustikbüros könnte der tatsächliche Betrieb leiser sein als in der ursprünglichen Lärmprognose angenommen. Parallel werden weitere Arbeiten vorbereitet.
Nicht mehr benötigte Ausstattung am Sylt-Stadion, darunter Teile der Osttribüne, soll zurückgebaut und die Infrastruktur für einen WC-Container vorbereitet werden. Für neue Leichtathletikanlagen ist derzeit 2028 als Orientierung genannt; ein konkreter Baubeginn steht noch nicht fest.


