Nach vielen Jahren auf dem Festland kehrt Hein in seine Heimat zurück – in das einzige Dorf auf einer abgelegenen Insel, gezeichnet von den rauen Gezeiten der Nordsee. Zu seiner Verwunderung erkennt ihn die eingeschworene Dorfgemeinschaft jedoch nicht wieder. Selbst sein Jugendfreund Friedemann wendet sich von ihm ab. Um die Wahrheit ans Licht zu bringen, beruft die Gemeinde ein Dorfgericht ein, das klären soll, ob Hein wirklich der ist, für den er sich ausgibt. Doch während des Prozesses häufen sich die Widersprüche. Heins Erinnerungen an seine Jugend weichen stark von den Aussagen der Zeugen ab. Mit jedem Verhandlungstag wird seine Lage aussichtsloser, und die Stimmung im Dorf schlägt zunehmend in Feindseligkeit um. Am Rande des Scheiterns begibt sich Hein verzweifelt auf die Suche nach Beweisen für die Echtheit seiner Erinnerungen – und findet das genaue Gegenteil.
Die Geschichte von Hein entstand im Herbst 2024 auch dort, wo sie spielt: an der Nordsee. Für 29 Drehtage war das Team auf Sylt und Norderney unterwegs. Während auf Sylt vor allem die Aufnahmen am Meer entstanden, wurde auf Norderney die Welt des Dorfes geschaffen – mit historischen Gebäuden und einem eigens errichteten Gerichtssaal.
»Der Heimatlose« erzählt von einem Mann, der nach Jahren zurückkehrt und von einer Dorfgemeinschaft nicht wiedererkannt wird. (Foto: Florian Mag)
Jetzt kommt »Der Heimatlose« zurück nach Sylt: Am Donnerstag, den 10. September, läuft der Film um 19.30 Uhr in der Kinowelt Sylt. Zur Premiere wird Produzentin Andrea Schütte erwartet, dazu voraussichtlich auch einige der Komparsen, die bei den damaligen Aufnahmen dabei waren.


