Zweigleisiger Marschbahnausbau geht voran

Land entscheidet über Vorfinanzierung

Die CDU-Landtagsabgeordneten Michel Deckmann (Wahlkreis Nordfriesland-Süd) und Manfred Uekermann (Wahlkreis Nordfriesland-Nord) begrüßen die Entscheidung des Landes Schleswig-Holstein, mit der DB InfraGO einen Vertrag über die Vorfinanzierung der Leistungsphase 4 für den zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke Niebüll-Westerland abzuschließen. Damit sollen die Planungen ohne Unterbrechung fortgesetzt und das wichtige Infrastrukturprojekt weiter beschleunigt werden. Nachdem der Deutsche Bundestag im Mai der Fortsetzung der Planungen zugestimmt hat, würde eine reguläre Finanzierung durch den Bund voraussichtlich erst ab dem Bundeshaushalt 2028 möglich sein. Um diesen Zeitverlust zu vermeiden, übernimmt das Land – wie bereits bei der vorherigen Planungsphase – die Vorfinanzierung. Hierfür hat der Finanzausschuss des schleswig-holsteinischen Landtags grünes Licht gegeben. Für die Leistungsphase 4 sind Kosten von bis zu 10 Millionen Euro vorgesehen.

Ein zweites Gleis soll die Marschbahn fit für die Zukunft machen – damit Personen- und Autozüge zuverlässiger und mit weniger Wartezeiten unterwegs sind. (Foto: AZS)

Michel Deckmann erklärt: »Der zweigleisige Ausbau der Marschbahn ist für Nordfriesland von zentraler Bedeutung. Dass das Land erneut Verantwortung übernimmt und die nächste Planungsphase vorfinanziert, ist ein wichtiges Signal. So verhindern wir unnötige Verzögerungen und halten den notwendigen Ausbau auf Kurs. Jetzt gilt es, den Schwung in den weiteren Planungen zu nutzen.« »Eine leistungsfähige Marschbahn ist unverzichtbar – für alle Bürger, für Pendler, den Tourismus sowie die wirtschaftliche Entwicklung unserer Region«, betont Manfred Uekermann. »Die Vorfinanzierung zeigt, dass Schleswig-Holstein entschlossen ist, das Projekt voranzubringen, auch wenn die Bundesmittel erst später fließen.«