Taufpaten: Ruhe Madsen, Franziska Junge, Martin Baier und Ute Plambeck
DB-Fernzug erhält Nationalpark-Namen
Der neue, barrierearme und komfortable Fernverkehrszug der Deutschen Bahn verkehrt ab sofort mehrfach täglich zwischen Hamburg und Westerland. Im Rahmen einer feierlichen Zugtaufe im Bahnhof Westerland wurde der ICE L nach dem »Nationalpark
Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer« benannt – als Zeichen für klimafreundliche Mobilität im Tourismus. Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen, Nationalparkleiterin Franziska Junge, Martin Baier (DB Fernverkehr) und DB-Konzernbevollmächtigte Ute Plambeck tauften den Zug stilecht mit Nordseewasser.
ICE L als rollender Botschafter für den Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer
Premiere für den ICE L: Erstmals wurde ein Zug der jüngsten ICE-Generation getauft – auf den Namen »Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer.« An der Taufzeremonie im Bahnhof Westerland anlässlich der offiziellen Betriebsaufnahme mit dem ICE L zwischen Sylt und Hamburg nahmen die DB-Konzernbevollmächtigte Ute Plambeck, Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen und Nationalparkleiterin Franziska Junge teil. Der Zug wurde stilecht mit Nordseewasser getauft.
»Die heutige Taufe steht symbolisch für die Verbindung von hohem Reisekomfort und Naturschutz. Das Wattenmeer ist Weltnaturerbe, ein einzigartiger Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten und Sinnbild für unberührte Natur – und als Fahrtziel Natur-Gebiet künftig noch besser mit dem ICE L erreichbar. Unser neuester Zug bietet mit dem stufenlosen Einstieg, dem neuen Innendesign, viel Platz für Familien und verbessertem Mobilfunkempfang zahlreiche spürbare Verbesserungen für unsere Fahrgäste«, sagte Ute Plambeck.
Claus Ruhe Madsen: »Von diesem neuen Zug profitieren nicht nur Sylt-Gäste, sondern auch die Urlauber in Büsum, Bad St. Peter-Ording und auf den anderen nordfriesischen Inseln. Die direkte Kurswagenanbindung des Fährhafens Dagebüll ist dadurch zwar weggefallen, doch dafür haben wir zwischen Niebüll und Dagebüll einen optimalen Pendelverkehr bestellt, so dass in Niebüll zu jedem ICE ein Anschlusszug nach Dagebüll bereitstehen wird.«
Franziska Junge fügt hinzu: »Die Zugtaufe auf den Namen ›Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer‹ ist für uns eine besondere Würdigung dieses einzigartigen Naturraums, den wir seit 40 Jahren schützen. Unser Wattenmeer ist ein Hotspot der Biodiversität und zugleich ein sensibles Ökosystem, das durch Klimawandel und Nutzungen unter Druck steht. Umso wichtiger ist es, dass wir auf klimafreundliche Mobilität setzen, um Naturerlebnisse umweltschonend zu ermöglichen.«
Am 1. Mai ist der reguläre Betrieb zwischen Westerland und Hamburg mit zwei Zugpaaren (Hin- und Rückfahrt) gestartet. Am 14. Juni wird es wieder die Direktverbindung Westerland–Berlin mit dem ICE L geben. Am 11. Juli folgt der Einsatz auf weiteren touristischen Verbindungen von Frankfurt (Main) über Gießen sowie von Köln über Münster nach Westerland.
Der ICE L bietet einen besonders hohen Fahrgastkomfort durch eine Vielzahl moderner Ausstattungsmerkmale. Neben dem stufenlosen Einstieg sorgt ein neues Innenraumdesign mit frischen Farben und Materialien sowie kürzeren Wagen für ein angenehmes, wohnliches Raumgefühl. Die insgesamt 562 neu entwickelten Sitze, an deren Gestaltung über 1.600 Testpersonen beteiligt waren, verfügen an allen Plätzen über Steckdosen; Reihensitze sind zusätzlich mit Klapptischen und Tablethaltern ausgestattet. Für eine deutlich verbesserte Mobilfunkverbindung sorgen spezielle Fensterscheiben, die Signale direkt ins Wageninnere leiten. Auch Barrierefreiheit wird großgeschrieben: Breitere Türen und elektrisch höhenverstellbare Tische an Rollstuhlplätzen bieten zusätzlichen Komfort. Darüber hinaus ist der ICE L besonders familienfreundlich gestaltet.


