Am 16. Mai lädt die Vernissage
in den Inselnorden ein
List. Kunst auf Sylt zeigt sich vielfältig und lebendig – ein Ausdruck davon ist JULE PLATE fine art in List. Die Galerie versteht sich als Ort für zeitgenössische Positionen, die in ihrer Vielfalt von abstrakten bis hin zu fotorealistischen Arbeiten reichen. Am Samstag, den 16. Mai, ab 12 Uhr bis Open End lädt die Galerie Kunden, Freunde und Kunstliebhaber zur Vernissage in den Inselnorden ein. Freuen kann man sich auf den Besuch zahlreicher Künstler, die an dem Tag einen Einblick in ihre Arbeit geben.
Jule Plate, Mitinhaberin und erfahrene Kunstberaterin
Gezeigt werden Werke von elf beeindruckenden Künstlern: So wie Albrecht Behmel, der in seinem sogenannten »Abstrahismus« Figurenkonturen mit flimmernden Mustern und farbig-strukturierten Oberflächen überzieht. Seine Werke bewegen sich in einem visuellen Feld zwischen polychromer Pop-Art, Camouflage und digitaler Kartografie. Sabina Bockemühl verbindet in ihren Arbeiten eine reduzierte Formensprache mit sensibler Farbsetzung und einer spürbaren inneren Spannung. Ihre künstlerische Prägung erhielt sie durch ihr Studium bei Lüpertz und Bach. Axel Crieger zählt zu den international renommierten deutschen Fotokünstlern. Bekannt ist er vor allem für seine digitalen Inszenierungen von Stars und Filmikonen.
Thomas Düwers fotorealistische Werke bestechen durch Detailverliebtheit und die intensiven Farben, die er mit Acrylfarbe auf die Leinwand bringt. Die Themen, die er malt, sind »Alltäglichkeiten« mitten aus dem Leben, meist verbunden mit Genuss und Lebensfreude. Die junge ukrainische Künstlerin Yuliia Kravchenko beeindruckt mit einer frischen und expressiven Bildsprache. Besonders spektakulär sind ihre großformatigen, farbintensiven Porträts, die von Queen Elizabeth bis Mick Jagger reichen.
Zwischen Neo-Pop-Art und digital geprägter Bildästhetik nimmt Devin Miles eine zentrale Rolle ein. Seine Arbeiten verbinden Siebdruck, Malerei und digitale Verfahren zu Motiven aus der Popkultur, die eine starke ikonische Wirkung entfalten. Auch Brendan Murphy arbeitet mit einer Mischung aus Abstraktion und Figur, aus der seine bekannten »Boonji Spacemen« hervorgehen, in denen Skulptur und Malerei ineinandergreifen. Die Nordsee in all ihrer Schönheit bleibt dagegen der zentrale Bezugspunkt im Werk von Malte von Schuckmann, der klassische Landschaftsmalerei mit Licht- und Atmosphärenstudien verbindet.
Einen deutlich urbaneren und zugleich popkulturell aufgeladenen Ansatz verfolgt Mel Thomsen. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Street Art, Neo-Pop und maritimen Motiven und entwickeln daraus eine unmittelbare, farbintensive Bildsprache mit starken ikonischen Zeichen. Ganz anders entfaltet sich das Werk von Isyah Asher, dessen Malerei aus Bewegung, Klang und körperlicher Geste heraus entsteht. Rhythmus und spontane Energie übersetzen sich bei ihm in abstrakte Bildräume, die zwischen Improvisation und Struktur schwingen. In einem prozesshaften Verständnis von Malerei schließlich arbeitet Alexander Carsten, der seine Bilder Schicht für Schicht aus Farbe, Licht und Überlagerung aufbaut. Dabei entstehen ruhige, verdichtete Kompositionen, in denen sich Materialität und Geste zu einem offenen Bildraum verbinden.


