Bargeldlos unterwegs

SVG stellt Ticketverkauf
in ihren Bussen zum 1. Juni um

Ab dem 1. Juni wird der Ticketkauf in den Linienbussen der SVG ausschließlich bargeldlos möglich sein. Akzeptiert werden Girocard, Kreditkarten (z. B. Mastercard und Visa) sowie Apple Pay und Google Pay. Alternativ können Tickets weiterhin vor Fahrtantritt digital über die SyltGO!-App oder den DB Navigator gekauft werden.

Die SVG stellt zum 1. Juni den Ticketverkauf in ihren Bussen vollständig auf bargeldlose Zahlung um. (Foto: MAN Truck & Bus)

Die Umstellung erfolgt vor dem Hintergrund eines deutlich veränderten Zahlungsverhaltens im öffentlichen Nahverkehr. Der Anteil von Bargeldkäufen im Bus ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich zurückgegangen. Dazu haben unter anderem das Deutschlandticket, der digitale Ticketvertrieb sowie die bereits bestehende Möglichkeit bargeldloser Zahlungen im Bus beigetragen. Auch Angebote wie das U21-Ticket für Schüler, das Seniorenticket sowie die SyltGO! Mobility Partnership mit digitaler Gästekarte haben den Barverkauf weiter reduziert.
Damit reagiert die SVG auf diese Entwicklung und verfolgt das Ziel, Abläufe im Bus zu vereinfachen, den Einstieg zu beschleunigen und Wartezeiten zu reduzieren. Gleichzeitig sinkt der Aufwand für Bargeldhandling, Wechselgeld und Abrechnung. Auch die Sicherheit im Fahrzeug wird durch weniger Bargeld erhöht. Für Fahrgäste, die weiterhin bar zahlen möchten, stehen Vorverkaufsstellen zur Verfügung: in Westerland am ZOB, am Bahnhofsvorplatz sowie in den Pavillons in List und Hörnum. Dort können sowohl Tickets als auch aufladbare Prepaidkarten erworben werden, die anschließend im Bus genutzt werden können.
»Mit der Umstellung auf bargeldloses Bezahlen passen wir den Ticketverkauf an die tatsächliche Nutzung unserer Fahrgäste an«, sagt Sven Paulsen, Geschäftsführer der Sylter Verkehrsgesellschaft. »Immer mehr Menschen fahren mit digitalen Tickets, Deutschlandticket, SyltGO! Mobility Partnerkarte oder kommunal unterstützten Angeboten. Gleichzeitig bleibt es uns wichtig, dass niemand vom ÖPNV ausgeschlossen wird. Deshalb wird es auch künftig zentrale Möglichkeiten geben, Tickets oder Prepaidkarten gegen Bargeld zu erwerben.«