Kati und Florian entwickeln eine besondere Verbindung jenseits von Worten und Gesten. (Foto: »Als wäre es leicht«)
Premiere in der Kinowelt: »Als wäre es leicht«
Am 21. April findet um 19.45 Uhr die Sylt-Premiere des Films »Als wäre es leicht« in der Kinowelt Sylt statt. Dabei ist Produzent Ole Hellwig vor Ort und freut sich auf ein tolles Filmgespräch im Anschluss an die Vorstellung. Im Dezember 2024 wurde eine Woche auch auf Sylt gedreht – unter der Mitwirkung von vielen lokalen Komparsen. »Wir haben wirklich eine riesige Unterstützung von der Inselverwaltung, den Leuten vor Ort, Komparsen und Locations erfahren. Als Debüt-Produktion sind solche Reisetage, weg von den Wohnorten der Crew, oft finanziell schwierig. Aber uns wurden hier wirklich alle Türen geöffnet und es war eine tolle Dreherfahrung«, sagt Ole Hellwig.
Zum Inhalt: Kati (Cindy Klink) ist gehörlos, Florian (David Knors) ist blind. Er ist Stadionkommentator beim FC St. Pauli, sie entdeckt die Welt durch ihre Kamera. Als sie sich im Dialoghaus Hamburg begegnen, entsteht eine eigene Sprache – jenseits von Worten und Gesten, getragen von Nähe und Mut. Doch ihre unterschiedlichen Lebenswelten und die Erwartungen von Familie und Umfeld stellen die Beziehung immer wieder auf die Probe. Ihre Liebe wirkt für Außenstehende kaum möglich und entfaltet gerade deshalb eine besondere Kraft.
Der Film ist die erste deutsche Spielfilmproduktion, die in den Hauptrollen Menschen zeigt, die im wirklichen Leben gehörlos bzw. blind sind. Er zeigt, wie Nähe dort entstehen kann, wo andere nur Grenzen sehen. Und er macht spürbar, dass Liebe nicht in Worten oder Blicken wohnt, sondern in dem Versuch, sich dem anderen immer wieder neu zuzuwenden. Am Set unterstützten Deaf-Supervisor und Gebärdendolmetscher die Kommunikation. »Als wäre es leicht« wurde 2023 für den Deutschen Drehbuchpreis nominiert und feierte seine Weltpremiere auf dem Filmfest Hamburg 2025


