Zwischen Tanzfläche,
Bühnenprogramm und Tradition
stand die Gemeinschaft im Mittelpunkt
Wenn Kindheitserinnerungen auf gelebte Kameradschaft treffen, wird aus einem Feuerwehrball mehr als ein geselliger Abend. In Rantum wurde am vergangenen Samstag genau daraus ein Fest, das noch lange nachhallt.
Augenzwinkernder Höhepunkt des Abends: Der Wanderpokal ging per Eilantrag an Wehrführer Thomas Nissen. (Foto: Steur)
»Hakuna Matata – in Rantum feiert man gern…«: Mit einer eigens umgedichteten Version des bekannten Liedes eröffnete der Rantumer Feuerwehrball und nahm die rund 200 Gäste sofort mit. Unter dem Motto »Kindheitserinnerungen« hatte der Festausschuss der Rantumer Wehr ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet, das kurzweilige Auftritte mit spektakulären Stunteinlagen verband. Ein besonderer Moment: die wild kreiselnde, fliegende Biene Maja, die mit tosendem Applaus gefeiert wurde.
Auch musikalisch blieb der Abend in Bewegung. Spätestens beim Hit »I like to move it move it« war klar, dass dies kein leeres Versprechen sein sollte. Die Band »Doppelzentner« sorgte mit ihrem Repertoire für eine dauerhaft gefüllte Tanzfläche. Ob routinierte Paare mit eleganten Schritten oder ausgelassene Solotänzer – hier fand jeder seinen Rhythmus. Selbst der goldene Helm wechselte an diesem Abend den Besitzer. Der traditionelle Wanderpokal für besondere Verdienste ging an den Wehrführer selbst. Thomas Nissen wollte die begehrte Trophäe gerade an einen besonders tierlieben Kameraden überreichen, als Wolfgang Kloth intervenierte und stattdessen Nissens außergewöhnliche Einparkkünste vor der Wache würdigte.
Für den Schlusspunkt sorgten schließlich die Cowboys und -girls des Festausschusses: Mit einer mitreißenden »Footloose«-Choreografie verabschiedeten sie die Gäste in eine Nacht, die zeigte, wie lebendig Tradition sein kann. Eben ein Finale, das den Ball stimmig abrundete.


