Sieben Spiele, sieben Siege:
Kampfgeist, Konzentration und Teamwork
Mit beeindruckendem Teamgeist und einem spontanen Trikotnummern-Tausch sicherten sich die C-Juniorinnen von Team Sylt die Herbstmeisterschaft. Am 7. und letzten Spieltag vor der Winterpause war der komplette Kader einsatzbereit, allerdings ohne Torhüterin. Smilla Ahlers stabilisierte trotz Knieverletzung die Abwehr gemeinsam mit Luzie Glapa und Emma Hayen, während Alisa Russkova in der ersten und Cristina Constantinescu in der zweiten Halbzeit das Tor hüteten und so eine Spielabsage verhinderten. Trotz gesundheitlicher Einschränkungen nahmen Alessa Windler und die kurzfristig erkältete Enny Berlin dennoch auf der Bank Platz, da es um die Herbstmeisterschaft ging.
Die C-Juniorinnen von Team Sylt feierten die Herbstmeisterschaft nach einer makellosen Hinrunde.
Ein frühes Tor in der 7. Minute durch Emilia Otto nach Zuspiel von Thia Jacobsen brachte Ruhe in die Partie, ehe Emilia in der 18. Minute nach starkem Solo auf 2:0 erhöhte. Weder der Anschlusstreffer in der 23. Minute noch der dadurch entstehende Druck störten den Spielfluss, da die rechte Seite durch das Zusammenspiel von Emma Hayen, Lana Borowicz und später Savanna Wahedi konstant gefährlich blieb. Gleichzeitig überzeugten Luzie Glapa im Zentrum sowie Smilla Ahlers mit präzisen weiten Pässen, während Thia Jacobsen das Mittelfeld mit hohem Tempo, starken Dribblings und klugen Pässen dominierte. Nach einem weiteren Vorstoß von Thia, dessen Abschluss nicht festgehalten wurde, erhöhte Emilia in der 27. Minute auf 3:1. In der zweiten Hälfte setzte sich das kontrollierte Defensivspiel fort und führte zu zahlreichen Chancen, wozu auch Maria Zamfir mit viel Schwung über die rechte Seite beitrug. Nach einem Dribbling von Thia und einem Schuss an den Pfosten vollendete Emilia in der 51. Minute zum 4:1-Endstand.
Die Partie war geprägt von Entschlossenheit, Kampfgeist, hoher Laufbereitschaft und kompromisslosem Zweikampfverhalten. Mit sieben Siegen aus sieben Spielen, 54 erzielten Toren (7,7 im Schnitt) und nur drei Gegentreffern – also 0,42 pro Spiel – wurde eine herausragende Hinrunde gespielt, die die Herbstmeisterschaft vollkommen verdient macht.


