»Ich habe alles aus der Not heraus entwickelt.«

Marcus Wolter, Laura Wontorra und Herbert Seckler (Foto: Banijay Germany/Timo Voß)

Sansibar-Gründer Herbert Seckler
im Banijay-Podcast WOLTER TALKS

Herbert Seckler meidet Interviews, lehnt Talkshows ab und schweigt konsequent über prominente Gäse. Doch jetzt macht er eine Ausnahme: Als Banijay-CEO Marcus Wolter bei seinem letzten Besuch in der Sansibar erfuhr, dass Seckler regelmäßig Reality-TV schaut, entstand die Idee zu einer gemeinsamen Podcastaufnahme. In der Sommer-Ausgabe von WOLTER TALKS spricht Seckler mit Wolter und Moderatorin Laura Wontorra offen über Erfolgsprinzipien hinter einer der bekanntesten Marken Deutschlands – direkt an Tisch 13, Secklers berühmten Stammtisch mitten in den Dünen. 

»Ich hatte nie einen Plan. Ich wollte einfach nur überleben.« Mit Anfang 20 kam der gebürtige Schwabe nach Sylt, baute aus einem Kiosk Deutschlands bekannteste Einzelgastronomie auf. Ganz ohne Businessplan, aber mit klaren Prinzipien. Heute serviert sein Team bis zu 3500 Essen täglich, pflegt hochkarätige Markenkooperationen und bleibt dabei stets diskret: »Der erste Satz war immer: Wer kommt zu dir? Darüber sage ich nichts. Und deshalb war ich irgendwann der Loser, der keine Storys liefert. […] Ich habe nie einen Gast verkauft. Wer kommt, bekommt Frieden.«  

Der Erfolg zieht Nachahmer an. Doch Seckler beobachtet sie mit Gelassenheit: »Jedes Jahr wollen mir ein paar Leute zeigen, wie’s besser geht. Aber die schauen nicht, was ich richtig mache. Die schauen, was ich falsch mache. Und genau daran scheitern sie.« Seine private Auszeit? Reality-TV statt Rotwein: »Nach zwölf Stunden mit Gästen ist der Kopf voll. Ich brauche abends was, wo ich nicht denken muss. Dann gucke ich Reality.«  

Weitere Themen der Folge: Laura Wontorra über ihre besondere Beziehung zur Sansibar und was den Ort für sie so einzigartig macht. Wie in der Sansibar langsam die nächste Generation Verantwortung übernimmt.

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