Die fünf Stipendiaten begeisterten beim 25. Sommerkonzert mit virtuosen Darbietungen: Milan Boxberg, Kira Elisabeth Koch, Julian Emanuel Becker, Alexandra Kahrer und Lyuta Kobayashi. (Foto: SYLTPRESS)
Sommerkonzert der Deutschen Stiftung
Musikleben in der Keitumer
Kirche St. Severin
Zum 25. Mal wurde die Kirche St. Severin zur Bühne für den musikalischen Spitzennachwuchs: Bei ihrem traditionellen Sommerkonzert präsentierte die Deutsche Stiftung Musikleben wieder fünf herausragende Stipendiaten und lud zu einem inspirierenden Musikgenuss nach Keitum ein. Bettina Bermbach, Geschäftsführerin der Deutschen Stiftung Musikleben und Gastgeberin des Abends: »Das Sommerkonzert ist für uns die schönste Veranstaltung im Jahr. Die wunderschöne Kirche ist einfach auch ein herrlicher Konzertraum, und wir fühlen uns hier inzwischen zu Hause. Für die jungen Musiker sind der intime Rahmen und die vielen persönlichen Begegnungen mit den Gästen immer sehr besonders und bereichernd. All das wird erst möglich durch die herzliche Gastfreundschaft der Gemeinde und das große ehrenamtliche Engagement der Gemeindemitglieder, hierfür danken wir Pastorin Susanne Zingel, Elmar Kruse und allen ehrenamtlichen Helfern von Herzen.«
Fünf junge Stipendiaten aus ganz Deutschland reisten an die Nordsee, um die Konzertgäste in Keitum mit ihrer Virtuosität und ihrem musikalischen Können zu begeistern. In verschiedenen Ensembles spielten Julian Emanuel Becker (Orgel/Cembalo), Kira Elisabeth Koch (Violine), Lyuta Kobayashi (Klarinette), Milan Boxberg (Kontrabass) und Alexandra Kahrer (Violoncello) Werke unter anderem von Johann Sebastian Bach, Gioacchino Rossini, Tomaso Antonio Vitali, Carl Philipp Stamitz und Josef Gabriel Rheinberger.
Zum ersten Mal wurde in diesem Jahr der Irene Schulte-Hillen-Preis verliehen. Mit dem von ihren Söhnen Friedrich und Max Schulte-Hillen gestifteten Preis wird an die langjährige Präsidentin erinnert. Die Preisträgerin 2025 ist die 15-jährige Kira Elisabeth Koch, die seit Februar eine Violine von Josephus Guarnerius Filius Andreae, Cremona 1698-1700 aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds spielt.


