DRK-Präsident Clemens Raab, Ina Schulz, Sandra Brandt und Silke Meyer von der Hundestaffel und DRK-Geschäftsführerin Carmen Christiansen vor dem neuen Transportfahrzeug
Neues Fahrzeug und Bereichsleitung
Wachwechsel an der Spitze der Bereitschaft des DRK-Ortsvereins Westerland: Im Rahmen einer Versammlung der Einheit wurde Silke Meyer zur neuen Vorsitzenden gewählt, ebenso Ralf Jahnke als ihr Stellvertreter. Zu den ersten Gratulanten gehörte Anja Szameit, die der Versammlung in ihrer Funktion als DRK-Kreisbereitschaftsleiterin beiwohnte.
»Wir werden einen besonderen Fokus auf einen guten Zusammenhalt in der Bereitschaft legen«, erklärte Silke Meyer, die dem DRK-Ortsverein Westerland seit langem verbunden ist: Mehr als zehn Jahre lang leitete sie die Hundestaffel, arbeitete in jüngerer Zeit zudem verstärkt für die Bereitschaft. Auch Ralf Jahnke engagiert sich seit Jahren beim DRK – anfangs in den Drohnenstaffel, danach in die Hundestaffel.
Für Silke Meyer rückten Sandra Brandt und Ina Schulz nach, die die Hundestaffel nun gemeinschaftlich leiten. Die Staffel hatte zudem Grund zur besonderen Freude: Das DRK erwarb ein Mannschafts-Transportfahrzeug, das entsprechend umgebaut wurde: Mit Alu-Riffelblech ausgekleidet, wurden fünf Hundeboxen integriert. Zudem können die Hundeführer die Fahrten nun stehend begleiten. Dank des neuen Fahrzeugs ist die Hundestaffel jetzt noch mobiler und kann bei Einsätzen rasch verlegt werden. Ebenso wird das Fahrzeug für Trainingseinsätze auf der Insel wie auch auf dem Festland genutzt. Optional stehen der Staffel weiterhin zwei Anhänger zur Verfügung, auf denen jeweils sechs Hundeboxen installiert sind.
»Wir sind dem Präsidium für diese Anschaffung wirklich sehr dankbar«, unterstrich Silke Meyer stellvertretend für die ganze Staffel. Insgesamt stehen derzeit 14 Hunde für Sucheinsätze zur Verfügung, die die Staffel im vergangenen Jahr sogar auch aufs Festland führten. »Die Kräfte der Hundestaffel zählen zu den besonders treuen Mitgliedern, die gerade auch für ihre Trainingseinheiten sehr viel Zeit aufwenden. Daher war es uns eine besondere Freude, mit der Anschaffung des Fahrzeugs zugleich eine Wertschätzung auszudrücken«, konstatierte DRK-Präsident Clemens Raab.


