Wolfgang Loesche im Kunsthaus Uerpmann

Neue Kunstwerke im Pop-Art-Stil

Axel Crieger, Karsten Meiwald, Herman, Ute Hillenbrand, Mario Malfer, Vanni Saltarelli, Danielle O’Connor Akiyama, Sabina Bockemühl, Jean-Pierre Kunkel, Wolfgang Loesche: Das Kunsthaus Uerpmann in der Bismarckstraße 3 im Herzen von Westerland in der »Residenz Bismarck« präsentiert eine wundervolle Welt der Kunst. Auf ca. 80 Quadratmetern ist im Kunsthaus Uerpmann ein Angebot an Gemälden, Kunstdrucken, Mixed Media, Skulpturen und Kleinigkeiten zu sehen. Passend zu Sylt, Nordsee und Meer werden natürlich viel maritime und norddeutsche Malerei, verschiedene Bilder von Hamburg und »Sylt-Typisches« gezeigt. 

Wolfgang Loesche, »SambaBus«, 100 x 100 cm

Ein Künstler, der es wie kein anderer versteht, Sylt in seinen Werken zu zeigen und dabei ein Lächeln zu zaubern, ist Wolfgang Loesche. Er zählt seit vielen Jahren zu den führenden Pop-Art-Künstlern Deutschlands. 1947 geboren, sagt er über sich selbst, dass er malt, seit er denken kann. Den Anfang nahm seine Karriere bereits in seiner Jugendzeit: Mit zwölf Jahren hatte er ein eigenes Atelier. Von 1970 bis 1974 absolvierte er ein Studium der Malerei und Illustration in Bielefeld. Seit 1980 arbeitet er als freischaffender Künstler. 1990 ließ er sich in Köln nieder, wo er heute noch lebt und wirkt. Bei mehreren Atelieraufenthalten in New York suchte der Künstler bewusst die Nähe zur amerikanischen Pop Art, die sein Schaffen nachhaltig beeinflusst hat. Die Erleuchtung der Bildsprache von Blake, Warhol und vielen weiteren beeindruckt Loesche tief und lässt ihn, insbesondere im Hinblick auf die Interaktion von Bild und Typografie, bis heute nicht los. Die Verwendung von Typografie ist fast obligatorisch in seinen Bildern, einerseits um die Bilddramaturgie zu stärken und andererseits um die Aussagen zu erweitern.