Kunsthaus Uerpmann

Sabina Bockemühl
und ihre großformatigen Werke

Wer durch die Bismarckstraße spaziert, wird auf Höhe der Hausnummer 3 automatisch am Kunsthaus Uerpmann stehen bleiben: Die Galerie erfreut Kunstkenner und Kunstinteressierte immer wieder aufs Neue mit fabelhaften neuen Werken und tollen neuen Künstlern.

abina Bockemühl, »Lysbet in List«, 80 x 80 cm

Ganz neu sind die Arbeiten von Sabina Bockemühl, die sich durch lebendige Geschichten von starken Persönlichkeiten auszeichnen. Die 1966 in Solingen geborene Malerin verbindet eine neoexpressionistische Stilrichtung mit Einflüssen der Pop Art. Sie malt fast ausschließlich großformatige Werke in intensiven Farben. Die Arbeiten entstehen aus zahlreichen Farbschichten, die sie nacheinander aufträgt, und durch die Einarbeitung von verschiedenen Materialien, die eine Dreidimensionalität in den Bildern entstehen lassen. Mit viel Fingerspitzengefühl und Emotionalität erzählt Bockemühl starke Geschichten, die in ihrer Gesamtheit auf den Betrachter wirken. Auch Sylt hat es der Künstlerin angetan, sind verschiedene Inselmotive im Kunsthaus Uerpmann zu finden. Sabina Bockemühl ist die Tochter des Malers und Glaskünstlers Hans-Jürgen Richartz. Einer ihrer ersten Förderer war der Kunstlehrer und Galerist Georg W. Michels. Nach dem Abitur widmete sie sich  ganz der Malerei. Ihre Ausbildung absolvierte sie in Trier, Münster und Barcelona bei Markus Lüpertz, Elvira Bach, Xenia Hausner und Hetty Krist. In den Jahren studierte sie Porträtmalerei bei dem Bildhauer und Porträtmaler Ricci von Riggenbach.

S